Ein luftgekühltes Wochenende in Berlin

 

 

Berlin ist immer eine Reise wert - ob nun zur Besichtigung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder zum Treffen mit den Berliner Käferfreunden - oder aber, wie in unserem Fall, um beides miteinander zu vereinbaren.

 

Am Donnerstag, den 09. Mai machten sich 4 Käfer und ein Karmann Ghia in aller Frühe und bei strahlendem Sonnenschein auf den langen Weg nach Berlin. Die rund 600 km verliefen problemlos und waren dank ausreichender Pausen mit allen möglichen Leckereien sehr kurzweilig. Da am Anreisetag sowohl Wetter als auch Verkehr auf unserer Seite waren, trafen wir bereits gegen 15.30 Uhr in unserem Hotel in Berlin ein. 

 

Trotz frühen Aufstehens und langer Fahrt war bei allen noch genügend Kondition vorhanden, um erste Erkundungsgänge zu unternehmen und die Stadt neu- oder wieder zu entdecken. Da das öffentliche Verkehrsnetz in Berlin perfekt ausgebaut ist, gaben wir unseren Käfern für den Rest des Tages frei. 

 

Die ersten Stationen waren das Luxuskaufhaus KaDeWe (am Feiertag zunächst nur von außen), der weltberühmte Boulevard Kurfürstendamm und die Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche, die aufgrund von Renovierungsarbeiten leider komplett eingerüstet war. Danach ging es weiter zu den Hackeschen Höfen. Die Hackeschen Höfe sind Deutschland größtes geschlossenes Hofareal und beinhalten eine wirklich bunte Mischung aus Gastronomie, Kunst, Kultur und Wohnen. Den Abschluß des ersten Tages bildete ein Abendessen in der Nähe der Hackeschen Höfe und unser Begrüßungscoctail an der gemütlichen Hotelbar. 

     

 

Der zweite Tag begann mit einem leckeren Frühstücksbuffet und bevor wir am Nachmittag zum Käfertreffen aufgebrochen sind, stand zunächst noch die ein oder andere Besichtigungstour am dem Programm. Startpunkt war der Potsdamer Platz, ein Bummel durch die dortigen Arkaden und die Besichtigung des Sony Centers, ein stahl- und glasdominiertes Ensemble aus insgesamt 7 Einzelbauten. Besonders spektakulär ist die Dachkonstruktion. Von dort war es nicht mehr weit zum Holocaust-Mahnmal und dem Brandenburger Tor am Pariser Platz - bis 1989 das Symbol für die Teilung Berlins, heute Nationalsymbol für die Einheit und eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Ebenfalls am Pariser Platz kann das Adlon bewundert werden (zumindest von außen), eines der nobelsten und sicher auch teuersten Hotels in Berlin. Abgeschlossen haben wir unsere Tour mit dem Berliner Reichstagsgebäude und dem Spreebogen. 

 

     

 

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel sind wir dann am Nachmittag gemeinsam nach Spandau zur den Käferfreunden Berlin aufgebrochen, und haben dort Klaus und Claudia getroffen, die das komplette Wochenende direkt auf dem Platz mit den Berlinern verbracht hatten. Eines der schönsten Modelle, die an den zwei Tagen auf dem Platz bewundert werden konnten, war sicher der hier abgebildete T2-Bus, ein perfekt restauriertes und liebevoll gepflegtes Exemplar (hätte ihn am liebsten direkt mitgenommen...). Die Resonanz am ersten Tag des Käfertreffens hätte sicher noch ein wenig besser sein können, aber das Wiedersehen war sehr schön und wir haben ein paar nette gemeinsame Stunden dort verbracht. Abends stand eigentlich ein Besuch des Berliner Hard Rock Cafes auf dem Programm, da die Stadt an diesem Wochenende sehr gut besucht war, und die Wartezeit auf einen freien Tisch über 2 Stunden betragen hätte, mußten wir ausweichen. Ich denke, die Alternative war nicht die schlechteste Lösung ;-) und dank einer sehr netten Bedienung, die nicht müde wurde, uns Sekt und Ouzo auszugeben, hatten wir einen sehr netten und lustigen Abend.

 

 

Der Samstagvormittag begann mit einem Besuch des KaDeWe - diesmal dann auch von innen. Besonders bekannt ist sicher die sechste der insgesamt sieben Etagen, die sog. Feinschmeckeretage mit einem riesen Angebot an internationalen Delikatessen zu allen nur vorstellbaren Preisklassen. Anschließend sind wir dann ganz gemütlich bei schönem Sonnenwetter die Spree entlang geschippert und haben uns Berlin vom Wasser aus angesehen - wirklich sehr lohnenswert, da man wieder ganz andere Eindrücke der Stadt gewinnen kann. Der Nachmittag wurde wieder bei den Berliner Käferfreunden verbracht, deren Treffen zum Glück am Samstag auch besser besucht war. Und nach einem gemütlichen Abendessen in einem Spandauer Brauhaus sind ein paar Unermüdliche noch auf den Fernsehturm am Alex gefahren, um sich das Lichtermeer Berlins bei Nacht anzuschauen - das war dann selbst für die Organisatoren dieser Reise noch eine neue Erfahrung ;-)

 

Es war ein spannendes Wochenende, das wie im Fluge verging!